© Randolf Link

Eifgenburg

In een oogopslag

  • Burscheid

Der Ringwall lag auf steilen Sporn in beherrschender Stellung über dem Eifgenbachtall.

Er wird flankiert von zwei tief eingeschnittenen Tälern und ist nur von Nordwesten bequem zugänglich.

Der nach Südwesten abfallende Hang am Ende des Spornes wird von einer länglich-ovalen Wall-Graben-Anlage von etwa 130 Metern mal 65 Metern umzogen. Im Nordwesten trennt ein mächtiger Schildwall mit vorgelagerten Graben die Anlage von den weiter nach Nordwesten ansteigenden Rücken des Spornes. Hier misst die Wallbreite 15 Meter, die Grabenbreite 12 Meter, die Wallkrone liegt 6,5 Meter über Grabensohle.

Wie Ausgrabungen 1939-1940 zeigten, steckt im Schildwall eine Mauer von 1,3 Metern Dicke und einer erhaltener Höhe von einem bis 1,8 Metern. Die Frontseite war durch Grauwackesandsteine in Mörtel gesetzt. Die dahinter liegende Holz-Erde Konstruktion sicherte die gesamte Befestigungsanlage.
An der Nordecke dieser Mauer fand man Reste eines nahezu quadratischen Turmes mit 6,75 Metern Kantenlänge und 1,8 Metern Mauerstärke.

An der Nordflanke wurden weiterhin die Reste einer Toranlage festgestellt. Die beiden Torwangen besaßen einen Abstand von 5,1 Metern, die Länge der Nordwest nach Südost gerichteten Torgasse betrug ehemals etwa fünf Meter. Ein bogenförmig geführtes Mauerstück schließt sich nach Süden an.
An den übrigen Stellen in Gelände erscheint der Bering aus Wall und Graben als mehr oder weniger stark ausgeprägte Geländestufe, in der sich wohl ebenfalls Reste einer Mauer befinden dürften. In diesen Abschnitten beträgt die Wallhöhe vier Meter bei einer Grabentiefe von vier Metern.

Im Innern der Eifgenburg konnte 10 Meter hinter dem inneren Fuß des Schildwalles der Keller eines rechteckigen Gebäudes freigelegt werden; Größe etwa 12 Meter mal 4,5 Meter, Südwest nach Nordost ausgerichtet. Vor der südöstlichen Längswand lag ein kleiner Anbau. Weitere Bebauungsspuren in Innern der Anlage konnten bisher nicht aufgedeckt werden.

Nach Ausweis der innerhalb der Eifgenburg bei den Grabungen gefundenen Scherben lässt sich eine Benutzungszeit der Anlage im 11. oder 12. Jh. erschließen. Die Eifgenburg dürfte demnach im 10./11. Jh. erbaut werden sein.

Der Ringwall Eifgenburg ist eingetragenes Bodendenkmal (Burscheid BodD lfd. Nr. 1, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, GL 29).

(LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege, 2017

Contact

Eifgenburg
Im Eifgenbachtal
51399 Burscheid
Deutschland

Tel.: +49 2207 / 912884
E-mail:

Wat zou je als volgende willen doen?

Het lijkt erop dat u Microsoft Internet Explorer gebruikt als uw webbrowser om toegang te krijgen tot onze site. </ P >

Om praktische en veiligheidsredenen raden we u aan een actuele webbrowser te gebruiken, zoals Firefox, Chrome, Safari, Opera of Edge. Internet Explorer geeft niet altijd de volledige inhoud van onze website weer en biedt niet alle benodigde functies.