Foto: (C)2008 Stefan Fries

Haan – die lebendige Gartenstadt mit Flair

Haan ist eine charmante Mittelstadt mit rund 30.000 Einwohnern, in der sich Tradition und Moderne auf einzigartige Weise zusammenfügen. In diesem bergischen Kleinod, eingebettet in eine idyllische Naturlandschaft, verbindet sich das Flair der grünen Gartenstadt mit städtischem Ambiente und Angeboten einer modernen Stadt, die zum Wohlfühlen einlädt.

Gepflegte Grünanlagen in der Stadt und Grünzüge am Stadtrand lassen die Idee der Gartenstadt lebendig werden. Deutlich sichtbar ist das im Park Ville d'Eu zwischen Kaiserstraße, Königstraße und Bismarckstraße. Diese älteste Parkanlage bildet zusammen mit dem darin stehenden Musikpavillon ein denkmalgeschütztes Ensemble im Stadtzentrum, entstanden Ende der 1920er Jahre nach den Plänen des bekannten Gartenarchitekten Walter Baron von Engelhardt.

Tradition mit einem ausgeprägten Sinn für Innovation prägt diese Stadt. Das zeigt sich im Kontrast des denkmalgeschützten Stadtkerns und des malerischen Dorfs Gruiten mit zahlreichen global agierenden und innovativen Unternehmen u.a. im Technologiepark Haan | NRW.

Haan wurde erst 1921 zur Stadt erhoben. Das Ortsbild wird auch heute noch von bergischer Bauweise geprägt. Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert, teilweise bereits in Vorgängerbauten im Mittelalter erwähnt, setzen zusammen mit Bürgerhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert sehenswerte Akzente der Baukultur des Bergischen Landes.

Eine Hofgruppe am unteren Nachbarsberg, die nicht weniger als zehn ehemalige Weber- bzw. Schleiferhäuser umfasst, vermittelt einen guten Eindruck, wie Haan früher ausgesehen hat. Die aus Schiefer- und Fachwerkhäusern bestehende Siedlung ist komplett denkmalgeschützt.

Am Alten Kirchplatz ist noch in der Pflasterung der Grundriss der alten romanischen Haaner Kirche nachgebildet. In der 1864 eingeweihten Kirche an der Kaiserstraße ist der Türstein der alten Haaner Kirche eingebaut, der als einer der ältesten Kirchensteine Deutschlands gilt.

Eine Vielzahl historistischer Jugendstilvillen aus der Zeit der Jahrhundertwende mit reich verzierten Stuckfassaden ist im Stadtbild präsent. Gute Beispiele sind an der Schillerstraße, Königstraße, Bahnhof- und Kaiserstraße und Düsseldorfer Straße anzutreffen. Sie legen Zeugnis vom Wohlstand der Fabrikanten und Großbürger dieser Zeit ab und sind bis heute typisch für das Erscheinungsbild rheinisch-bergischer Städte, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in wirtschaftlicher Blüte standen.

Im ganzen Stadtgebiet sind bemerkenswerte Zeugnisse der Industriearchitektur aus dem 19. Jahrhundert erhalten, die mit interessanten Nachnutzungen für Wohnen und Gewerbe in neuem Glanz erstrahlen; erlebbar z.B. in der Alten Pumpstation, der Kornbrennerei, dem Haaner Bahnhof, der Alten Weberei oder dem Hammerstein Karree. Im Heimathaus Stöcken, das als eines der ältesten Haaner Gebäude gilt, können Zeugnisse der Vergangenheit Haans besichtigt werden. Auf die wirtschaftliche Blüte durch Textilgewerbe und Kalkgewinnung weisen im ganzen Stadtgebiet noch heute zahlreiche Spuren hin. Und kaum jemand weiß, dass sich in Haan eine der größten Sammlungen mit über 1000 autoradiophilen Raritäten aller Hersteller seit 1930 befindet.

Haan kann stolz sein auf die umfassenden naturverbundenen Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Golfplatz, Reitzentrum, Tennisplätze, Sportplätze, Schwimmbad, Rad- und Wanderwege warten darauf, von den Gästen entdeckt zu werden. Und auch die Landschaft am Rande des Bergischen Landes mit ihren Fernblicken, den Bachtälern und Grünanlagen in und um Haan üben eine einzigartige Faszination aus, der sich kaum einer entziehen kann. Haan lädt ein, entdeckt zu werden.

Von Gruiten aus gelangt man, dem Lauf der Düssel folgend, in landschaftlich attraktiver Umgebung ins nahe gelegene Neandertal mit dem weltberühmten Neanderthalmuseum und der Fundstelle, wo in der inzwischen durch den Kalkabbau verschwundenen Feldhofer Grotte im Jahr 1856 die Knochen des Neandertalers gefunden wurden. Zum Zeitpunkt des Fundes war das Haaner Gemeindegebiet.

Das Tal der Itter hat für Wanderer, Jogger, Radler und Reiter zu jeder Jahreszeit seinen besonderen Reiz. Früher standen hier Mühlen und Kotten, teilweise aus dem 16. Jahrhundert, in denen in der Frühindustrialisierung Messer und Scheren geschliffen wurden. Einige sind heute noch erhalten und lohnen einen Ausflug. Für Wander- und radfahrbegeistere Touristen und Einheimische kommen auf dem PanoramaRadweg Niederbergbahn von Haan bis Essen-Kettwig und ab Mitte 2013 auf dem Neanderland Steig ganz auf ihre Kosten. Diese Strecken bieten Ausblicke und Einblicke in die idyllische niederbergische Landschaft. Die Region lässt sich als grüne Lunge in der Mitte der Ballungsgebiete zwischen Rhein und Ruhr mit vielfältigen Impressionen ganz neu erleben.

Kontakt:
Gartenstadt Haan
Amt für Wirtschaftsförderung,
Liegenschaften und Kultur
Rathaus
Kaiserstraße 85
42781 Haan
Tel.: 02129-911-0
wirtschaftsfoerderung[a]stadt-haan.de
www.haan.de

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